Donnerstag, 28. Januar 2010

Positive Schwingungen...

"Je nachdem, welche gedanklichen Schwingungen wir in uns kultivieren, wird uns ähnliches im Leben begegnen. Wir haen sozusagen unseren mentalen Empfänger auf diese Wellenlänge eingestellt und empfangen daher das entsprechende Programm. Zudem senden wir genau diese Schwingungen in die Welt aus und werden nach dem Resonanzprinzip später ähnliches empfangen. Insofern empfiehlt es sich, eher positive Emotionen und Gedanken zu pflegen, denn dann gehen wir in Resonanz mit den positiven Seiten des Lebens."
(J. Schön, Naturheilkunde, erscheint 2010)

Montag, 11. Januar 2010

Lizenz zum Probieren

"Was ich auf keinen Fall wollte, ist, mir mit irgendetwas eine Trademark zu schaffen", sagt Künstler Hubert Scheibl im Kurier-Bericht. "Der Prozess ist das Spannende. Man baut etwas auf, arbeitet an einem System - und dann zerstört man's."

Ich beginne, entwerfe, schreibe, bin oft genug von mir selbst nicht überzeugt, letztendlich häufig enttäuscht. Oft aber auch zu narzisstisch und faul, etwas, das schon existiert, völlig zu vernichten. Das Motto aber finde ich bedenkenswert: Wozu eigentlich braucht man eine Trademark, einen Stil oder ein Thema, das uns hundertprozentig definiert? Warum sich vollkommen einordnen lassen? Dann lieber: Oberster Grundsatz Veränderung. Lizenz zum Probieren.

Sonntag, 10. Januar 2010

In eigener Sache

Diesen Text habe ich in einer Kuriositätensammlung gefunden. Er spricht sehr dafür, auch in Zukunft menschliche ÜbersetzerInnen und keine Maschinen zu diesem Zweck einzusetzen.

"Herzlichst Gluckwuensch zu gemutlicher Weihnachtskerze Kauf.

Mit sensazionell Modell GWK9091 Sie bekommen nicht teutonische Gemutlichkeit fuer trautes Heim nur, auch Erfolg als moderner Mensch bei anderes Geschleckt nach Weihnachtsganz aufgegessen und laenger, weil Batterie viel Zeit gut lange.

Zu erreischen Gluckseligkeit unter finstrem Tann, ganz einfach Handbedienung von GWK 9091:
1. Auspack und freu.
2. Slippel A kaum abbiegen und verklappen in Gegenstiel B fuer Illumination von GWK9091.
3. Mit Klamer C in Sacco oder Jacke von Lebenspartner einfraesen und laecheln fuer Erfolh mit GWK9091.
4. Fuer eigens Weihnachtsfeierung GWK9091 setzen auf Tisch.
5. Fuer kaput Batterie mehr zu Gemutlichkeit beschweren an: wir, Bismarckstrasse 4. Fuer neue Batterie alt Batterie zurueck fuer Sauberwelt in deutscher Wald."

Samstag, 9. Januar 2010

Berufen?

Das "enorme Potenzial von Mehrsprachigkeit und interkultureller Kompetenz" wird doch nicht ausschließlich unterschätzt und verkannt. ÜbersetzerInnen und andere SprachdienstleisterInnen, die sich so oft (und meist zu Recht!) verkannt fühlen, erhalten hier ein paar Lorbeeren - und Beachtung. Immerhin:

http://derstandard.at/1262209110473/Uebersetzer-dringend-gesucht

Trotzdem, eine kleine Ergänzung aus der Innensicht: Übersetzen und Dolmetschen ist nicht dasselbe, Wirtschaft ist nicht der einzige Bereich, der Sprachmittlung braucht, nicht alle Sprachen haben eine gleich "rosige" Zukunft, und die meisten "Übersetzer" sind DolmetscherINNEN oder ÜbersetzerINNEN. Etwas männliche Verstärkung täte der Vielfalt aber sicher gut. Das Arbeitsfeld ist breit und facettenreich, aber deshalb umso spannender - und (auch) in Zukunft essenziell.

Samstag, 26. Dezember 2009

Verpartnerung, ja!

Langsam macht Österreich einen winzigen Fortschritt in Sachen Partnergesetzgebung. Wien schnürt ein "Verpartnerungs"-Paket, in Salzburg-Mirabell ist eine Zeremonie möglich, in Graz (dessen Vizebürgermeisterin offen lesbisch lebt) wird darum gerungen.

In einer Zeit, in der Familie viele Gestalten annehmen kann und eine feste Partnerschaft nichts Selbstverständliches ist, aber durchaus etwas Mögliches und Eintragbares sein soll, ist eine eingetragene Partnerschaft nur wichtig und richtig.

Und die muss nicht auf homosexuelle Paare beschränkt bleiben.

Wenn die Ehe ausschließlich mit einem traditionellen (Kern)Familienbild verbunden wird, katholisch unauflöslich ist und vielleicht noch mit einer kirchlichen Zeremonie einhergehen muss, ist die eingetragene Partnerschaft für viele Paare eine ernsthafte Alternative. Warum soll ihnen etwa das Erbrecht, ein Besuchsrecht im Krankenhaus, die Möglichkeit zur Adoption und viele weitere, für die Ehe fest verankerte Gesetzgebungen vorenthalten bleiben, weil sie nicht das Bild der traditionellen Familie spiegeln?

Frankreich hat seit mehreren Jahren den PACS, Spanien - lange als katholisch und rückschrittlich verschrien - hat eine eingetragene Partnerschaft durchgeboxt, von Nordeuropa gar nicht zu reden. Warum soll das bei uns nicht möglich sein? Gefordert wird es schon lange genug.

Freitag, 25. Dezember 2009

In Italien...

...werden Menschen angegriffen, die sich entweder für Gottes Stellvertreter auf Erden oder für Gott selbst halten. Ich bin keine Freundin von Gewalt (im Gegenteil), ein Zeichen zu setzen für Wehrhaftigkeit gegen totalitäre Tendenzen ist aber kein Fehler.

Sonntag, 13. Dezember 2009

Aus unserer Reihe "Absurditäten"




















Durch alle Medien geistert die Meldung, die Hypo Bank stehe kurz vor dem Aus, einzig die Art und Weise dieses Aus ist noch nicht geklärt (siehe oben Mitte).
Indessen wirbt die Hypo Bank mit vorausschauender Geldanlage (siehe unten links).

Ich nenne das eine Ironie des Layouts.

Donnerstag, 3. Dezember 2009

Für Kärnten...

... wäre es oft gut, über den eigenen Tälerrand hinauszuschauen.

Dienstag, 1. Dezember 2009

Protestiergeist

Seit 40 Tagen ist das Audimax der Uni Wien besetzt (wenn man die Religion bemüht, eine symbolträchtige Zahl: die Uni-Besetzung als Fastenzeit? Besinnung auf das Wesentliche? Letzteres vielleicht).

Wenig passiert. Basisdemokratie ist Fluch und Segen zugleich, sie kann Zeichen setzen oder sich selbst lähmen. Langsam geht den Besetzern die Luft aus (nicht nur, weil letztere ziemlich dick ist, da der Rektor blockiert).

Aber:
Es ist schon ein starker Anfang, wenn in Österreich wahrnehmbarer Protest passiert. Wenn dieser Protest von Österreich nach außen schwappt (und nicht umgekehrt, wie ein Modetrend). Wenn es eine (naturgemäß zunächst unorganisierte) heterogene Gruppe schafft, zumindest einigermaßen ihre Interessen nicht nur kundzutun, sondern auch zu verteidigen und zu fordern.

Immerhin gibt es Diskussionen, Arbeitsgruppen, Statements. Dass sich nicht alle mit allen Forderungen identifizieren, ist zu verstehen und bis zu einem gewissen Grad gar nicht von Bedeutung.
Wichtig ist, dass versucht wird, etwas zu tun. Dass Entscheidungsträger tatsächlich in die Enge getrieben werden. Und es wäre wirklich gut, sich zu solidarisieren.

Erleben wir gerade ein zweites, kleineres 68 unter geringfügig anderen Vorzeichen (etwa dem der globalisierten Medien und schnellebigen Entscheidung)? Vielleicht werden wir hier gerade Zeugen eines einschneidenden Moments und merken es gar nicht. Wie man ja meistens erst hinterher überblickt, welche Ereignisse in der Geschichte Bedeutung erlangen.

Ich hätte Einreiseverbot in Kärnten...

...denn: O-Ton Dörfler: "Alle, die sich in Kärnten gut benehmen, sind in Kärnten herzlich willkommen."

Ich muss aber kritisieren... Warum? Seht selbst:

http://derstandard.at/1259280848806/Kaernten-Doerfler-verteilt-wieder-Hunderter

http://www.youtube.com/watch?v=3HeNmoetIBs